kommunikationsdesign

Jana Kerkmann

Das Eiscreme-Prinzip

Wie erhöhe ich die Wertschöpfung durch Design, wenn mein Unternehmen Eiscreme verkauft?

Ideen starker Unternehmensmarken entstehen unter der Dusche? Von wegen ... Auch wenn Design in den meisten Fällen einen unsichtbaren Prozess darstellt: das Eiscreme-Prinzip soll zeigen, dass selbst kleinere Entscheidungen passgenau auf das jeweilige Projekt abgestimmt werden. Mit Hilfe so genannter Design-Thinking-Methoden wird der Designprozess schrittweise erarbeitet. Ziel der Arbeit ist es, den Prozess zu einem einheitlichen und einzigartigen Markenerlebnis verständlich zu machen. Für Designer wird die Struktur eines solchen Prozesses anschaulich gegliedert, der Auftraggeber bekommt einen guten Überblick wie ein Designprozess ablaufen kann. Möglicherweise kann mit Hilfe des Eiscreme-Prinzips sogar Inspiration zu eigenen Projekten oder Herangehensweisen entstehen. Darüber hinaus soll das Eiscreme-Prinzip veranschaulichen warum es Sinn ergibt, dass Designer und Unternehmer bei der Entwicklung neuer Projekte von Anfang an kollaborativ zusammenarbeiten. Genau genommen entscheidet die Qualität der Kommunikation zwischen Designern und Unternehmern über die Entwicklung des Design-Ergebnisses zu Produkt oder Service.

  • Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Quass von Deyen
  • Prof. Dipl.-Kfm. Ralf Beuker